17. Dezember 2006

039 *** KOPFKINO *** AUSTRALIEN ***

Vier Monate im Glück! Die lassen sich nicht wirklich in Textform zusammenfassen, deswegen versuch ich es einfach mit gaaaanz vielen Bildern!

30. November 2006

037 - Berlin – Was bleibt sind Erinnerungen!

Um 11:30 Uhr hatte ich heute wieder Berliner Boden unter meinen Füssen. Immerhin hat sich die Sonne blicken lassen und mein Gepäck war ausnahmsweise auch mal ganz weit vorne auf dem Band. Also, noch mal tief durchatmen und dann raus ins Leben. Und da wartete schon das Empfangskomitee: Meine Eltern, meine Oma, Jule und Rocco! Da hatte ich (fast) keine Chance, mich meinem Gefühlschaos hinzugeben...


036 - Christchurch – Tschuess Knöpfchen, tschö Neuseeland!

Okay, der Montag war ein großer Tag – fürs Knöpsche und für mich! Schon um 08:30 Uhr meldeten sich Maren und Immo für einen Vorstellungstermin in der Werkstatt. Ich fühlte mich, als müsste mein Kleiner eine ganz große Sportprüfung ablegen. Das ganze Abenteuer hatte mindestens Seepferdchen-Niveau! Aber was soll ich sagen, der Werkstattmensch diagnostizierte nur einmal mehr einen „starken Motor“ und die Kleinigkeit, die er als verbesserungswürdig erwähnte, hätte ich als eifriger Geschäftsmensch auch ins Spiel gebracht. Wie auch immer, wenige Minuten später war das Geschäft quasi gemacht.


26. November 2006

035 - Takaka - Westport - Ashley Gorge - Christchurch

Also, am Mittwoch haben Herdis und ich es dann gegen 13:00 Uhr nicht mehr weiter rausschieben koennen und mussten uns dem schweren Los stellen, die "Sonnenblumenfraktion" zu verlassen. Ueber einen kleinen Schlenker - Richmond musste einfach sein um die leere Essenskiste beim Pak'N'Save zu fuellen und Nelson musste sein, weil wir uns kurz mit Shoppen ablenken wollten - und am Kahurangi National Park vorbei sind wir irgendwann in der Daemmerung in Westport angekommen. Der Weg war zwar wunderschoen, aber es machte absolut keinen Spass in den Rueckspiegel oder um die naechste Kurve zu gucken - da war halt niemand, und ueberholt haben uns in den langen Stunden vielleicht gerade mal 10 Autos.

21. November 2006

034 - Wellington - Faehre auf die Suedinsel - Havelock - Takaka - Cape Farewell - Abel Tasman National Park

Okay, nun mal der Reihe nach - die letzten Tage zu fuenft hatten es nochmal so richtig in sich! Das volle Programm, also ganz grosses Kino und so!
Irgendwann vor einer gefuehlten Ewigkeit waren wir mal in Wellington, da muss man halt hin, um irgendwie mit der Faehre auf die Suedinsel uebersetzen zu koennen. Unser Hostel dort hatte einen ganz besonderen Scharm, ein wenig abgestanden halt, aber wir pennten ja eh auf dem Parkplatz. Egal, es gab sogar mal einen Nachmittag mit Sonnenschein und den haben wir doch glatt fuer einen Spaziergang durch die Stadt genutzt.


14. November 2006

033 - Auckland - Rotorua - Whakatane - Mokau - Mount Taranaki - Levin - Wellington

Also unsere kurze Visite in Auckland gestaltete sich mal wieder ziemlich stressig. Das heisst, jeder von uns musste so schnell wie moeglich so viel wie moeglich erledigen: Internet, neue Matratze fuer Dani und Rene, hier ein paar Kleinigkeiten, da n Shop, da ein Telefonat ... zum Glueck waren in der City Graden Lodge diesmal nicht so viele partylaunigen Mitmenschen und so wurde der Abend zwar lang aber wenigstens mal nicht laut. Am naechsten Morgen machten wir Maedels uns auch ganz frueh wieder auf in die Stadt, und um 13:00 Uhr waren wir dann wirklich alle wieder vollzaehlig am Start und ganz fix die Stadt zu verlassen. Diesmal ging es wieder in den Sueden. Auf dem Weg gabs mal wieder jede Menge Getier:


5. November 2006

032 - Nocturnal Park - Kerikeri - Waipu Caves - Waipu Cove - Auckland

Von Kaitaia ging es mal wieder ein schoenes Stueck ueber Schotterpisten. Auf unserer Landkarte hatten wir einen in keinem Reisefuehrer erwaehnten Nocturnal Park entdeckt und so glaubten wir einen Geheimtipp entdeckt zu haben und waren guter Dinge endlich all die Viecher in "freier Wildbahn" zu entdecken, die uns bisher nicht begegnet sind. Naja, letztlich war das dann aber einer der wenigen (!) Flopps, die wir in Neuseeland erleben mussten: Der Park war mit einem kleinern Rundweg alles andere als spannend, der einzige Kiwi in seinem dunklen Loch schien alles andere als gluecklich und selbst die Gluehwuermchen in der extra erbauten (welche eine Verarschung in diesem Land) Hoehle wirkten wie in die Wand geklebt...

1. November 2006

031 - Paihia - Wairere - Opononi - Pukenui - Waitiki Landing - 90 Miles Beach - Cape Reinga - Kaitaia


Unsere Nachtwanderung in Paihia lief dann doch wieder ganz anders als geplant. Zwar ging es erst entspannt - und ganz strikt nach Karte - am Meer entlang, aber als die Sonne dann immer tiefer hinter den Bergen versank und der Weg immer laenger wurde, dachten wir uns, dass so eine Abkuerzung zum Wald den ganzen Marathon vielleicht angenehm verkuerzen koennte...



26. Oktober 2006

030 - Abbey Caves - Oakura - Haruru Falls

Unser zweiter Tag in Whangarei laesst sich einfach nur in Superlativen beschreiben. Nachdem wir auf dem Mount Parahaki einen Blick auf die Stadt erhaschen konnten...


ging es direkt zu den Abbey Caves.

22. Oktober 2006

029 - Auckland - Warkworth - Leigh - Whangarei

Also, wenn man denkt, dass das Schlimmste schon vorbei ist (ich meine den Morgen danach), dann kann es halt doch noch dicker kommen... Und so haben wir nicht nur in meinen Geburtstag rein- sondern auch rausgefeiert. Und das nicht zu knapp! Wer "Maexchen" kennt, weiss dass man bei diesem Spiel locker in 1,5 Stunden 5 Flaschen Wein killen kann und dass das nicht ohne Folgen bleibt! Okay, es hat trotzdem Spass gemacht, Sternesuchen und vergebliches Fixieren dieser inbegriffen. Gut, dass unsere City Garden Lodge in einer Sackgasse liegt *grins*

19. Oktober 2006

028 - L-uegen I-st V-erboten

Anders scheint sich Rene meinen Namen nicht merken zu koennen oder zu wollen, und deswegen widme ich ihm und seiner Eselsbruecke wie versprochen einfach mal ne Blogger-Ueberschrifft!


Aber das Ganze kann man auch locker zum Thema des Tages erklaeren....


16. Oktober 2006

027 - Whakatane - Ohope - Tauranga - Mount Mounganui - Omokoroa - Whangamata - Whitianga - Thames - Auckland

Nun sind schon wieder 12 Tage ins Land gezogen - mittlerweile bin ich wieder in Auckland angekommen - und weil ich nun endlich auch mal ein Internetcafe gefunden habe, werde ich versuchen, all die Highlights zwischen Sonnenschein und Pisswetter zum Besten zu geben...


Nachdem wir einen kompletten Tag im Nest Whakatane an der Ostkueste mit mehr oder weniger unwichtigen Dingen vertroedelt haben, ging es am 07.10. fuer eine Stippvisite an den Strand von Ohope. Dort haben wir wie die kleinen Kinder mit Begeisterung in den Muscheln gewuehlt - schliesslich verlangten die Sonnenblumen auf dem Van (Oscar) von Daniela und Rene nach Begleitung.

6. Oktober 2006

026 - Nix mit Te Urewera - Dafuer Whakatane

War ja eigentlich klar: wenn wir uns aufs Wandern freuen, dann muss uns das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Und so landeten wir zwar wunderschoen gelegen im Te Urewera National Park, aber es war einfach nur kalt! Am Abend - bei der einzig moeglichen Ablenkung, dem Kochen - versuchte sich eine Truppe von neuseelaendischen Fischern am Planen von moeglichen Wandernrouten fuer uns. Eine Moeglichkeit klang verlockend: raus mit dem Schiff auf die andere Seite des grossen Sees und dann n Stueck wandern um irgendwo wieder von den Leuten aufgesammelt und ins Camp gebracht zu werden - aber letztlich erschien den wettererprobten Maennern das Risiko zu gross, dass wir die Strecke nicht planmaessig bewaeltigen koennten, weil der Track mit Ueberraschungen aufwarten koennte und dass wir dann eventuell spontan im Wald uebernachten muessten. Und so ueberzeugten sie uns von einer Tagestour rund ums Camp. Aber erstmal sollten wir den neuen Tag abwarten.

3. Oktober 2006

025 - Waipatiki Beach - Wairora - Te Urewera National Park

Also ganz Neuseeland wird ja derzeit von Wassermassen verschluckt - selbst aus Auckland kommen schlimme Bilder ueber die wenigen Fernsehsender, die man hier mal empfangen kann - und so sitzen wir hier grad n bissel an der Ostkueste fest, aber dank der Vans und der Raeumlichkeiten im Camp koennen wir das Wetter ganz gut ertragen. Und immerhin sind wir hier schon in der besten Startposition um beim naechsten Sonnenschein (ist ja schliesslich Fruehling!) in den Te Urewera National Park aufzubrechen und die ein oder andere Wanderung zu machen.


30. September 2006

024 - Taupo - Schnee und Sonne - Napier

Okay, das Internet ist hier so teuer - und die Rechner so lahm - dass ich wirklich nur auf die Schnelle ein paar Stichpunkte meiner mehr als genialen Zeit hier online stellen kann. Also, von Taupo aus haben wir eine kleine Segeltour zu den Maorikuensten gemacht - was wir allerdings erst auf em Schiff erfahren haben, ist die Tatsache, dass die Gravierungen im Fels noch keine 40 Jahre alt sind. Okay, dann sind wir wohl auch mal so 'nem typischen Touriding erlegen:


Danach gaben wir uns noch die Huka Falls, den wohl schoensten Wasserfall Neuseelands, mit poolblauem Wasser und einer irren Kraft


und die Crater of the Moon, also ein weiteres Schlachtfeld mit Schwefelloechern.

26. September 2006

023 - Rotorua - Hamilton - Whakarewarewa - Taupo

Letzte Woche Freitag war es dann endlich soweit, Julia hatte die Vans erfolgreich mit Kiwis und einer Handvoll Sonnenblumen bemalt, der Wochenendverkehr legte Auckland und Umgebung lahm und wir waren ab 17.00 Uhr auch mit dabei. Bei meinem Ausparkmanoever auf steiler Strasse mit kurzem alle Umstehenden irritierenden Knall (keine Sorge, nix passiert, das koennen eben diese unzaehligen Leute bestaetigen, mein Rueckwaertsgang heulte auf lauter als alles andere haette toenen koennen) konnte ich einmal mehr ueber die Gelassenheit der Neuseelaender staunen. Details dazu werden nur fernmuedlich weiter gegeben.

Nach ewigem Stau, Anfahren, andere Zwischenlassen, Ueberholen um den Anschluss nicht zu verlieren und erneutem Stehen, gings dann mit der Dunkelheit und Regen nach Hamilton. Eigentlich wollten wir noch ein paar Kilometer mehr schrubben, aber das haben wir uns dann doch geklemmt. Und so haben wir die erste Nacht in den Autos auf einem der typischen Campingplaetze verbracht. Es war schon n bissel frisch, aber ich war auch zu faul mir all die aus Flugzeugen und Hostels "geborgten" Decken zusammen zu suchen - mittlerweile bin ich da eingespielter.

21. September 2006

022 - Auckland - Aber nicht mehr lange!

Okay, nun sind doch schon 6 Tage in Neuseeland ins Land gezogen, aber ich kann mit gewissem Stolz behaupten, mir schon an Tag 4 einen Van gekauft zu haben. Um ganz ehrlich zu sein - oder um die eventuelle Schuldfrage zu klaeren *grins* - war das nicht allein mein Verdienst. Zum einen sind Daniela und Rene mit einer Engelsgeduld mit mir von einem Car-Market zum naechsten gezogen, obwohl ihr eigener nur zwei Tage frueher erworbener Van auch genuegend Aufmerksamkeit haette erwarten durfte. Rene sass sogar tapfer neben mir, als ich die Probefahrt in Auckland absolvierte. Wir hatten uns zwar eher einen ruhigen Parkplatz gewuenscht, aber es gab dann wohl doch nur ne schnelle Strasse. Keine Ahnung, wie oft ich statt zum Blinker zum Scheibenwischer griff oder wie laut mein Vehikel beim Schalten aufheulte - mir wurde jedenfalls ziemlich heiss. Ist aber auch doof, sich auf den voellig idiotischen Linksverkehr UND die Traktorschaltung am Lenkrad zu konzentrieren. Wie auch immer, der Toyota Townace sollte es dann trotzdem sein. Und so halten mich die Beiden nun seitdem auch noch finanziell ueber Wasser, weil ich wohl saemtliche Tages- und Wochenlimits der guten DB gesprengt habe. Naja, das waere ja alles kein Thema gewesen, wenn ich die 3 Wochen Zeit gehabt haette, die mir eigentlich zum Autosuchen realistisch vorgekommen waeren, dann haette ich ja in Ruhe das Geld sammeln koennen... in ganz kleinen Scheinen! Die hab ich nun nicht gehabt, also warte ich bis die Bank wieder Bares fliessen laesst und investiere zwischenzeitlich Geliehenes in die Innenausstattung meines fahrbaren Zuhauses.


Und so waren wir gestern den halben Tag bei so einer Art OBI, nur eben ganz anders...

18. September 2006

021 - Neuseeland - Frischluft

Meine Fluege nach Auckland waren traumhaft. Von Cairns nach Sydney hatte ich das Gefuehl, ueberhaupt nicht der Technik ausgesetzt zu sein: Tramfahren auf Fluestergleisen in Berlin ist um einiges lauter. Dann der Sprung von Sydney nach Auckland: ebenso entspannend, diesmal sogar noch mit Platz ohne Ende, das macht Filmegucken noch viel schoener!
Um 23:30 Uhr landete ich dann in Auckland und vielleicht waren die Jungs am Flughafen auch schon ein bissel muede, auf jeden Fall konnten Sie mit meinem E-Visa auf den ersten Blick so gar nix anfangen. Ich musste mich also ne Weile in die Ecke setzen, gedulden und warten. Dann ging ploetzlich doch alles ganz schnell: Ich hatte meinen Stempel (allen Vorwarnungen zum Trotz auch ohne Nachweise ueber finanzielle Liquiditaet oder einen anstehenden Rueckflug), meinen Rucksack und konnte mich Neuseelands Freiheit stellen. Okay, wo faengt man gegen Mitternacht in einem neuen Land, in einer der groessten Staedte der Welt - ziemlich k.o. und ratlos - an?

15. September 2006

020 - Ist ja nur ein Katzensprung!

Genau, und zu dem setz ich in 4 Stunden an! Soll heissen, die Zeit in Australien ist vorbei und Neuseeland wartet!

Was soll ich sagen: Land und Leute waren wie erwartet ganz grossartig - die Dimensionen sind ganz andere als in Deutschland! Und ich kann behaupten, mittlerweile schon fast sicher ueber die Strassen zu kommen, erst der Blick nach rechts (zur Sicherheit nochmal kurz nach links) und dann umgekehrt! Das klappt schon mal ganz gut. Nun bin ich gespannt, wie die Ampeln in Neuseeland toenen. Ich meine, fuer die 4 Millionen Menschen dort muss mal ja wohl nicht so einen akustischen Stress machen wie hier.

14. September 2006

019 - Daintree & Cape Tribulation

Und mein Wecker klingelte tatsaechlich um 05:30 Uhr! Und so sass ich dann mit nicht mehr als meinem kleinen Uebernachtungsbeutelchen (mehr war angeblich nicht erlaubt) um 07:00 im Bus Richtung Daintree. Okay, der Guide bot diesmal eher Unterhaltung fuers aeltere Semester: er erlaeuterte in wirklich allen ungefragten Einzelheiten die Besonderheiten des Zuckerrohranbaus - und das ueber mehr als eine Stunde lang! Naja, ich verfiel zwischendurch immer wieder den Reizen des Sekundenschlafes. Und als wir dann endlich im Daintree waren, musste alles ganz hopphopp gehen. Also blieben uns ca. 30 Minuten am Moosman Gorge. Hey, da haette man locker 3 Stunden verbringen koennen, so schoen wars (mal abgesehen von den 100 anderen Leute, die unter dem gleichen zeitlichen Diktat standen), und schliesslich gilt das Gebiet ausnahmsweise mal aus absolut krokodilfrei:



13. September 2006

018 - Port Douglas

Am Samstagabend hab ich mir in der grossen Kueche des YHA - umringt von mindestens tausend Meisterkoechen - bescheiden Pasta mit Roter Sosse gezaubert und das Ganze mit nem frischen Maiskolben vollendet. Der war letztlich ausschlaggebend fuer einen echt netten Abend: Denn Anja (ehemals aus Berlin, nun wie scheinbar die meisten Australienreisenden auch in Konstanz am Studieren) war das gelbe Ding einen Spruch wert, den ich (fuer sie ueberraschend) im schoensten Berliner Slang erwiderte. Und so haben wir dann zusammen mit ihrem Freund Ralf stundenlang Karten gespielt - und ich hab haushoch verloren! Aber es hat Spass gemacht!

9. September 2006

017 - Cairns - Und Tschuess Herdis!

Die letzten Cairns-Tage gingen irgendwie fuer alles und nichts drauf - keine Ahnung, es gibt halt immer irgendwas zu organisieren oder zu erledigen. Und wenn es nur der ein oder andere Blogger ist. Schwuppdiwupp ist der halbe Tag vorbei.
So sieht uebrigens ein Vollmond in Australien aus - auch nicht wirklich bewegend anders, oder?!


Der letzte gemeinsame Abend mit Herdis ging ziemlich nach hinten los - keine Sorge, das lag nicht an ihr, eher an meiner oder fremder Unfaehigkeit eine Kleinigkeit mit dem Zimmer 222 im YHA zu regeln. Alle meine Bemuehungen, in der altvertrauten Raeumlichkeit zu verweilen schlugen fehl, weil
1. ich schon immer viel zu spaet die Verlaengerungsnaechte gebucht habe (shit happens)
2. ploetzlich sehr glaubhaft eine ganze Horde an 9-Share-Willigen im Anmarsch war und
3. man mich einfach nicht verstehen wollte oder konnte.
Der Uebergang ist vielleicht fliessend, mein Frust-Level war entsprechend.

7. September 2006

016 - Cairns - Atherton Tablelands

Letzten Sonntag haben wir uns mit letzter Kraft und kleinen Schritten bis zum Botanischen Garten in Cairns geschleppt - das feuchtschwuele "Winter-Wetter" war wirklich kaum auszuhalten - dort gab es naemlich den "Carneval of Cairns", also so ein Familienfest mit bunten Buden und noch bunterem Programm.


Und schliesslich war ja auch Vatertag in Australien. Und wenn ich mal so ein kurzes Fazit ziehen darf: ein Nachwuchsproblem scheint das Land nicht zu haben, dafuer waren viel zu viele kleine Menschenkinder unterwegs oder auf der Buehne. Allerdings fing es irgendwann tierisch an zu schuetten - vielleicht war mein verzweifeltes Betteln um ein wenig Abkuehlung und Erfrischung ja erhoert worden - und wir konnten uns nur noch nass zurueck zum Hostel schleppen. Ganz grosses Kino!

2. September 2006

015 - Cairns - Tag am Meer!

Hier noch ein kleiner Nachklapp: Yoghurt von der Yoghurt-Bar an der Esplanade, direkt bei den Pelikanen (die man hier mal leider so gar nicht sehen kann)!



31. August 2006

014 - Cairns - Ein Tag wie immer!

Wenn sich alle Probleme so leicht loesen liessen wie mein Allergie-Problem, dann waere die Welt wohl eine bessere... und Herdis schon laengst Instant-Scratchie-Hero:


Soll heissen: seit dem ich von der Allergie geschrieben habe, hat sie sich verabschiedet. Aber alle anderen Wunder passieren eben mal nicht so nebenbei und so ist alles andere ganz beim Alten geblieben - und wie das genau ist, werd ich einfach mal in Bildern zeigen!

28. August 2006

013 - Cairns - Was soll sein?!

Tja, was soll ich sagen? Vielleicht nenn ich es einfach Urlaub. Lange ausschlafen (kann mir kaum vorstellen, irgendwann mal wieder weniger als 9 Stunden schlafen zu duerfen), dann ein ganz langes und ebenso gesundes Fruehstueck (selbst ich kuechenfaule Socke kann mich ans Obstschnippeln gewoehnen) und dann mal gucken, was der Tag so bringt! Meistens bringt er frueher oder spaeter die Liegewiese an der Lagune. Kann ja nicht schaden! Einzig stoerend ist wohl das permanente Umziehen: immer dem wenigen Schatten hinterher. Hier soll ja angeblich Winter sein, aber wenn diese Jahreszeit schon Dauer-27-Grad bedeutet, dann will ich lieber gar nicht ueber den Sommer nachdenken. Allergietechnisch riecht mir hier aber alles nach Fruehling! Super, das was ich in Berlin in den Griff bekommen habe, scheint mich hier nun mit voller Kraft einzuholen. Ganz klasse: schniefend im Gras liegen. Gut, dass mir Nani noch einen Vorrat an Tempos hier gelassen hat, die kriegt man ja nicht so einfach...

24. August 2006

012 - Cairns - Tach Herdis und Tschuess Nani!

Okay, nun bin ich schon fast ne Woche in Cairns. Eigentlich nicht weiter schlimm! Manchmal erwisch ich mich schon, wie ich denke oder sage: "Ich geh mal nach Hause" und mein damit das YHA. Seltsam! Aber wenn man oft genug im gleichen Zimmer aufwacht, wirds halt irgendwie zum eigenen, oder so!


Wie auch immer, die letzten Tage zeichneten sich eigentlich auch mehr durchs Nichtstun als durch echten Stress aus! Montag und Dienstag waren noch durch letzte australische Besorgungen fuer Nani gekennzeichnet, da gabs ne ganze Liste die wir abarbeiten konnten.

20. August 2006

011 - Cairns - Relaxen - Dome - Kuranda

So, nun sind wir schon drei Tage in Cairns - und wir muessen feststellen: auch Abhaengen kann ganz schoen anstrengend sein. Keine Ahnung, wir scheinen vom Nichtstun (oder das Wenige langsam tun) ziemlich fertig zu sein. Aber Cairns ist wirklich super schoen, man kann zwar nicht im Meer baden, aber man kann an der kuenstlich angelegten Lagune liegen, Sushi bis zum Abwinken essen, Lesen oder (mal wieder) schlafen! Das muss wohl Urlaub sein! Und am Abend gehts immer zum Wasser, um Pelikane zu suchen *jippieh*


17. August 2006

010 - Airlie Beach - Mission Beach - Cairns

An unserem letzten Abend in Airlie Beach haben wir uns mit "Snakebite", einer gefaehrlichen Mischung aus Bitter-Bier, Cider und Himbeersirup, die Kante gegeben. Das fing ganz harmlos an, schmeckte einfach gut und so kam nach dem ersten Krug der zweite auf den Tisch - und dann wurde es RICHTIG LUSTIG. Wir haben uns nicht mehr eingekriegt. Am Nachbartisch hat man uns belustigt zugesehen, und irgendwann war der Mann so gut uns ein Stueck Pizza anzubieten, wahrscheinlich war ihm klar, dass ne Grundlage im Magen das Schlimmste verhindern koennte. Naja, als ich des naechstens mal wach wurde, dachte ich nicht, dass es moeglich waere den naechsten Tag unbeschadet im Bus verbringen zu koennen. Am naechsten Morgen was das aber zum Glueck vergessen.



Also ging es los Richtung Mission Beach...

14. August 2006

009 - Whitsundays oder die Schildkroetensuche

Gestern Abend haben wir uns nochmal - kann ja nix schaden - n Bierchen gegoennt und da versuchte doch tatsaechlich so ne olle Bar-Blondine uns ueber den Tisch zu ziehen. Aber denkste, n bissel rechnen koennen wir auch, und wenns drauf ankommt auch auf unserm Recht bestehen. Das Thema war also schnell erledigt.

Leider war der Wind heute nicht in Hoechstform, so dass es ganz gemaechlich zur Blue Pearl Bay ging. Also ab in die Flossen, Brille aufgesetzt und Schnorchel rein. Fuer Nani kein Problem. Ich dagegen muehte mich kraeftigst mit der Mund-Atmung ab und bin nun abschliessend davon ueberzeugt, dass die Nase zum Atmen da ist - und der Mund zum Essen. So viel Wasser wie ich geschluckt habe...

13. August 2006

008 - Airlie Beach und Whitsunday Sailing

Gestern haben wir den ganzen Tag im Schatten abgehangen und dem verlorenen Schlaf der letzten Nacht nachgetrauert, zwischendurch haben wir uns immer wieder dran erinnern muessen, dass wir hier WIRKLICH irgendwo am Strand in AUSTRALIEN sind - so schoen isses! Am Abend gabs noch ein Bier - die sind sooo klein hier, dass uns auch ein "unmoralisches Angebot" eines Club-Besitzters NICHT ueberzeugen konnte - bei Live-Musik. Unser 8-Mann-Schlafsaal war zwar erst ne Herausforderung, aber irgendwann kriegt man auch das nicht mehr mit. Um 07:00 Uhr schmiss uns der Wecker aus den Traeumen und ab ging es zum ersten Tagesausflug nach Whitsunday.



Nach dem Bus gings direkt auf unser Schiff. Was wir bei der Buchung irgendwie total ueberlesen haben oder einfach nicht wahr haben wollten: unser Schiff war eine preisgekroente Racing-Maschine.




Solange der Motor lief war noch alles wie auf dem Kinderkarussel, aber als die Segel gesetzt waren, ging das Abenteuer los. Nani schickte wohl stille Gebete los, ich dachte mir, dass die Crew den Eindurck machte, nicht den ersten Tag auf dem offenen Meer unterwegs zu sein und schenkte ihnen daher mein volles Vertrauen. Die Schraegstellung und das Tempo hatten schon was!



Nach zwei anstrengenden Stunden Segeln konnten wir die Zeit in Ruhe an einem - sorry, ich will wirklich niemanden nerven - wunderschoenen Strand verbummeln. Ich lass dann einfach mal Bilder sprechen, um mich nicht wiederholen zu muessen!





Auf unserem Rueckweg war der Wind dann weniger stark und das fand ich dann fast schon wieder langweilig... Aber es gab ne kleine Knotenschulung an Bord und dann waren wir auch schon wieder "daheim" in Airlie Beach. Gleich holen wir uns was zum Beissen und morgen werden wir dann schnorcheln gehen, ich hoffe ganz doll, dass sich dann endlich mal ne kleine Schildkroete blicken laesst - das wird einem doch in jedem Reisefuehrer versprochen, oder?!

12. August 2006

007 - Byron Bay - Brisbain - Hervey Bay und Fraser Island

Endlich! Also an mir hats nicht gelegen, aber in den letzten Tagen gab es entweder gar kein Internet oder nur zu exorbitanten Preisen ... also folgt hier nun ein kleiner Rueckblick!




Byron Bay hat uns auch am letzten Morgen mit einem grossen Regenbogen bei Weissbrot (ich kanns jetzt schon nicht mehr sehen) und Latte verabschiedet.



Dann startete unsere kurze Bustour nach Brisbain. Leider kamen wir dort dann aber doch zu spaet fuer alles an. Das Hostel lag nett, aber eben doch beschwerlich weit auf einem kleinen Huegel, der uns mit unseren Rucksaecken unmenschlich hoch vorkam. Das Zimmer war dann eine kleine Ueberraschung: eine 2-Mann-Bude mit leichtem Zellentrackt-Flair. Egal, schnell geduscht ging es ab in die Stadt - und die machte sich zu diesem Zeitpunkt schon nachtfein, soll heissen: bis auf einen kurzen Blick in den Botanischen Garten haben wir nicht mehr viel sehen koennen. Okay, dann haben wir halt einfach mal so lange gelesen, wie WIR wollten oder besser bis Nani muede war. Ich hab danach bei Taschenlampenlicht weiter "Entwined" verschlungen, welch ein Schmoecker vom Grabbeltisch irgendwo in Sydney!





Am naechsten Tag ging es Punkt 12:00 Uhr los Richtung Hervey Bay. Aber nach gut 2 Stunden ging dann mit dem Greyhound-Bus nix mehr. Irgendein Motorschaden, an dem sich erst der Busfahrer selbst, dann irgendein ein Spezialist und schliesslich keiner mehr versuchte.



Man schickte uns nach weiteren 2 Stunden endlich einen Ersatzbus aus Brisbain hinterher. Okay, ich will mich nicht beschweren, wir hatten immerhin ein Klo und McDoof in der Naehe. Und eine etwas verpeilte Barbara aus Bayern meinte, uns unterhalten zu muessen - nur leider stank sie auch um 16:00 noch nach dem Alkohol der letzten Nacht und fand sich selbst am lustigsten. Naja, ich kann dann ja auch auf stur schalten und einfach lesen...

Gegen 19:30 Uhr setzten uns dann der Ersatzbus endlich in Hervey Bay ab. Was nach einem netten Stranddorf klingt zog sich in Wirklichkeit ueber Kilometer hin und auf uns wartete diesmal kein Pickup-Service. Der Busfahrer muss uns die stille Verzweiflung angesehen haben, also durften wir nochmal einsteigen und er brachte uns bis vor die wirklich weit entfernte Hosteltuer - unser Held des Tages! Einchecken dann kurz vor der Angst, und dann gings uns schon viel besser!

Am naechsten Morgen startete dann unser Ausflug nach Fraser Island. Also man hat ja schon viel von schoenen Insel gehoert oder gelesen, sie vielleicht auch schon mal gesehen, aber man flippt doch jedes Mal aufs Neue aus: WEISSER SAND + GLASKLARES WASSER = GENIAL! Aber der Reihe nach: Am Hafen begruessten mich (ich nehms mal einfach persoenlich!) ganz zauberhafte Pelikane! Bei ihrem Anblick hab ich wohl nur ein paar duemliche Laute von mir gegeben, jedenfalls brach Nani - und alle anderen in der Naehe befindlichen Unbeteiligten leider auch - in einen lauten Lacher aus. Ich muss wohl sowas wie: "Aaaauuuaggh - Nani - Pelikane" gesagt haben. Naja, da war eben echte Freude, glueckliches Wiedererkennen oder so.




Mit der Faehre gings erstmal rueber nach Fraser, dort erwartete uns dann Dave, ein ziemlich durchgeknallter Ranger, der ins in den naechsten beiden Tagen die Highlights der Insel und den besonderen Humor der Aussies naeherbringen sollte. Der Typ war sein Geld echt wert! Naja und so stiefelten wir auch schon ziemlich schnell ziemlich weit durch den Regenwald, huepften in beschauliche Seen, suchten Dingos und Koalas. Ganz grossartig!






Genaechtigt haben wir in (man sagt ganz umweltfreundlichen) Lodges. Auch die waren ihr Geld wert, nur kann man sich ja leider nicht seine Zimmermitbewohner aussuchen, und so gerieten wir zum wiederholten Male an eine etwas verbissene Helen aus England (Lehrerin..., wir nennen sie heimlich Mount St. Helen) und eine ganz eifrige Packfreundin aus Japan: Jede Socke muss morgens und abends unbedingt umgepackt werden, gerne bei Festtagsbeleuchtung und wenn alle anderen schlafen moechten. Und wer mich kennt weiss, dass mir mein Schlaf heilig ist....

Naja, der naechste Tag fuehrte uns dann zu anderen verborgenen Stellen der Insel. Nani "verfachtete" ich diesmal nach vorne zum Ranger. Der fragte, wer vorne sitzen will und weil Nani tags davor so ne Andeutung gemacht hatte, hab ich mal spontan meinen Arm gehoben. Ich glaube da vorne wurde sie nachmehr durchgeschuettelt als wir da hinten in der Touriklasse, aber zusaetzlich musste sie Dave nun auch noch zuhoeren *grins*






Ach ja, neben den genannten Pelikanen haben wir tatsaechlich einen Dingo am Strand rumstreunern gesehen und die Papageien sitzen hier in jeder Palme und machen einen maechtigen Krach!




Gestern Nacht haben wir dann Hervey Bay verlassen und sind heute frueh ziemlich uebermuedet in Airlie Beach angekommen, von hier aus werden wir uns zwei Tage Whitsunday geben. Bin ja mal gepannt, wie ich das Segeln verkraften werde (Flotti ich hoffe, mich erinnert nicht zu viel an unser "Liebesschiff").