"Ich bin dann mal weg" hab ich 2006 für 4 geniale Monate gesagt. Ab in den Flieger ans andere Ende der Welt: erst Australien und dann Neuseeland! Und weil diese Zeit zu schön war, um sie mit den Daheimgebliebenen nicht teilen zu wollen, gibts diese Seite hier. Und eins schonmal vorab: Der Pelikan hat den Kiwi getroffen, den lässigsten Vogel der Welt! Zwar erst beim zweiten Neuseeland-Besuch, aber das ist eine lange Geschichte...
17. Dezember 2006
039 *** KOPFKINO *** AUSTRALIEN ***
5. Dezember 2006
30. November 2006
037 - Berlin – Was bleibt sind Erinnerungen!

036 - Christchurch – Tschuess Knöpfchen, tschö Neuseeland!
26. November 2006
035 - Takaka - Westport - Ashley Gorge - Christchurch

21. November 2006
034 - Wellington - Faehre auf die Suedinsel - Havelock - Takaka - Cape Farewell - Abel Tasman National Park

14. November 2006
033 - Auckland - Rotorua - Whakatane - Mokau - Mount Taranaki - Levin - Wellington

5. November 2006
032 - Nocturnal Park - Kerikeri - Waipu Caves - Waipu Cove - Auckland
Von Kaitaia ging es mal wieder ein schoenes Stueck ueber Schotterpisten. Auf unserer Landkarte hatten wir einen in keinem Reisefuehrer erwaehnten Nocturnal Park entdeckt und so glaubten wir einen Geheimtipp entdeckt zu haben und waren guter Dinge endlich all die Viecher in "freier Wildbahn" zu entdecken, die uns bisher nicht begegnet sind. Naja, letztlich war das dann aber einer der wenigen (!) Flopps, die wir in Neuseeland erleben mussten: Der Park war mit einem kleinern Rundweg alles andere als spannend, der einzige Kiwi in seinem dunklen Loch schien alles andere als gluecklich und selbst die Gluehwuermchen in der extra erbauten (welche eine Verarschung in diesem Land) Hoehle wirkten wie in die Wand geklebt...
1. November 2006
031 - Paihia - Wairere - Opononi - Pukenui - Waitiki Landing - 90 Miles Beach - Cape Reinga - Kaitaia

26. Oktober 2006
030 - Abbey Caves - Oakura - Haruru Falls
Unser zweiter Tag in Whangarei laesst sich einfach nur in Superlativen beschreiben. Nachdem wir auf dem Mount Parahaki einen Blick auf die Stadt erhaschen konnten...
ging es direkt zu den Abbey Caves.
22. Oktober 2006
029 - Auckland - Warkworth - Leigh - Whangarei
Also, wenn man denkt, dass das Schlimmste schon vorbei ist (ich meine den Morgen danach), dann kann es halt doch noch dicker kommen... Und so haben wir nicht nur in meinen Geburtstag rein- sondern auch rausgefeiert. Und das nicht zu knapp! Wer "Maexchen" kennt, weiss dass man bei diesem Spiel locker in 1,5 Stunden 5 Flaschen Wein killen kann und dass das nicht ohne Folgen bleibt! Okay, es hat trotzdem Spass gemacht, Sternesuchen und vergebliches Fixieren dieser inbegriffen. Gut, dass unsere City Garden Lodge in einer Sackgasse liegt *grins*19. Oktober 2006
028 - L-uegen I-st V-erboten
16. Oktober 2006
027 - Whakatane - Ohope - Tauranga - Mount Mounganui - Omokoroa - Whangamata - Whitianga - Thames - Auckland

6. Oktober 2006
026 - Nix mit Te Urewera - Dafuer Whakatane
3. Oktober 2006
025 - Waipatiki Beach - Wairora - Te Urewera National Park

30. September 2006
024 - Taupo - Schnee und Sonne - Napier


26. September 2006
023 - Rotorua - Hamilton - Whakarewarewa - Taupo
21. September 2006
022 - Auckland - Aber nicht mehr lange!

18. September 2006
021 - Neuseeland - Frischluft
15. September 2006
020 - Ist ja nur ein Katzensprung!
Genau, und zu dem setz ich in 4 Stunden an! Soll heissen, die Zeit in Australien ist vorbei und Neuseeland wartet!
Was soll ich sagen: Land und Leute waren wie erwartet ganz grossartig - die Dimensionen sind ganz andere als in Deutschland! Und ich kann behaupten, mittlerweile schon fast sicher ueber die Strassen zu kommen, erst der Blick nach rechts (zur Sicherheit nochmal kurz nach links) und dann umgekehrt! Das klappt schon mal ganz gut. Nun bin ich gespannt, wie die Ampeln in Neuseeland toenen. Ich meine, fuer die 4 Millionen Menschen dort muss mal ja wohl nicht so einen akustischen Stress machen wie hier.
14. September 2006
019 - Daintree & Cape Tribulation
Und mein Wecker klingelte tatsaechlich um 05:30 Uhr! Und so sass ich dann mit nicht mehr als meinem kleinen Uebernachtungsbeutelchen (mehr war angeblich nicht erlaubt) um 07:00 im Bus Richtung Daintree. Okay, der Guide bot diesmal eher Unterhaltung fuers aeltere Semester: er erlaeuterte in wirklich allen ungefragten Einzelheiten die Besonderheiten des Zuckerrohranbaus - und das ueber mehr als eine Stunde lang! Naja, ich verfiel zwischendurch immer wieder den Reizen des Sekundenschlafes. Und als wir dann endlich im Daintree waren, musste alles ganz hopphopp gehen. Also blieben uns ca. 30 Minuten am Moosman Gorge. Hey, da haette man locker 3 Stunden verbringen koennen, so schoen wars (mal abgesehen von den 100 anderen Leute, die unter dem gleichen zeitlichen Diktat standen), und schliesslich gilt das Gebiet ausnahmsweise mal aus absolut krokodilfrei:

13. September 2006
018 - Port Douglas
9. September 2006
017 - Cairns - Und Tschuess Herdis!

7. September 2006
016 - Cairns - Atherton Tablelands

2. September 2006
015 - Cairns - Tag am Meer!
31. August 2006
014 - Cairns - Ein Tag wie immer!

28. August 2006
013 - Cairns - Was soll sein?!
24. August 2006
012 - Cairns - Tach Herdis und Tschuess Nani!

20. August 2006
011 - Cairns - Relaxen - Dome - Kuranda

17. August 2006
010 - Airlie Beach - Mission Beach - Cairns


14. August 2006
009 - Whitsundays oder die Schildkroetensuche
Gestern Abend haben wir uns nochmal - kann ja nix schaden - n Bierchen gegoennt und da versuchte doch tatsaechlich so ne olle Bar-Blondine uns ueber den Tisch zu ziehen. Aber denkste, n bissel rechnen koennen wir auch, und wenns drauf ankommt auch auf unserm Recht bestehen. Das Thema war also schnell erledigt.
Leider war der Wind heute nicht in Hoechstform, so dass es ganz gemaechlich zur Blue Pearl Bay ging. Also ab in die Flossen, Brille aufgesetzt und Schnorchel rein. Fuer Nani kein Problem. Ich dagegen muehte mich kraeftigst mit der Mund-Atmung ab und bin nun abschliessend davon ueberzeugt, dass die Nase zum Atmen da ist - und der Mund zum Essen. So viel Wasser wie ich geschluckt habe...13. August 2006
008 - Airlie Beach und Whitsunday Sailing
Gestern haben wir den ganzen Tag im Schatten abgehangen und dem verlorenen Schlaf der letzten Nacht nachgetrauert, zwischendurch haben wir uns immer wieder dran erinnern muessen, dass wir hier WIRKLICH irgendwo am Strand in AUSTRALIEN sind - so schoen isses! Am Abend gabs noch ein Bier - die sind sooo klein hier, dass uns auch ein "unmoralisches Angebot" eines Club-Besitzters NICHT ueberzeugen konnte - bei Live-Musik. Unser 8-Mann-Schlafsaal war zwar erst ne Herausforderung, aber irgendwann kriegt man auch das nicht mehr mit. Um 07:00 Uhr schmiss uns der Wecker aus den Traeumen und ab ging es zum ersten Tagesausflug nach Whitsunday.

Nach dem Bus gings direkt auf unser Schiff. Was wir bei der Buchung irgendwie total ueberlesen haben oder einfach nicht wahr haben wollten: unser Schiff war eine preisgekroente Racing-Maschine.


Solange der Motor lief war noch alles wie auf dem Kinderkarussel, aber als die Segel gesetzt waren, ging das Abenteuer los. Nani schickte wohl stille Gebete los, ich dachte mir, dass die Crew den Eindurck machte, nicht den ersten Tag auf dem offenen Meer unterwegs zu sein und schenkte ihnen daher mein volles Vertrauen. Die Schraegstellung und das Tempo hatten schon was!

Nach zwei anstrengenden Stunden Segeln konnten wir die Zeit in Ruhe an einem - sorry, ich will wirklich niemanden nerven - wunderschoenen Strand verbummeln. Ich lass dann einfach mal Bilder sprechen, um mich nicht wiederholen zu muessen!



Auf unserem Rueckweg war der Wind dann weniger stark und das fand ich dann fast schon wieder langweilig... Aber es gab ne kleine Knotenschulung an Bord und dann waren wir auch schon wieder "daheim" in Airlie Beach. Gleich holen wir uns was zum Beissen und morgen werden wir dann schnorcheln gehen, ich hoffe ganz doll, dass sich dann endlich mal ne kleine Schildkroete blicken laesst - das wird einem doch in jedem Reisefuehrer versprochen, oder?!
12. August 2006
007 - Byron Bay - Brisbain - Hervey Bay und Fraser Island
Endlich! Also an mir hats nicht gelegen, aber in den letzten Tagen gab es entweder gar kein Internet oder nur zu exorbitanten Preisen ... also folgt hier nun ein kleiner Rueckblick!

Byron Bay hat uns auch am letzten Morgen mit einem grossen Regenbogen bei Weissbrot (ich kanns jetzt schon nicht mehr sehen) und Latte verabschiedet.

Dann startete unsere kurze Bustour nach Brisbain. Leider kamen wir dort dann aber doch zu spaet fuer alles an. Das Hostel lag nett, aber eben doch beschwerlich weit auf einem kleinen Huegel, der uns mit unseren Rucksaecken unmenschlich hoch vorkam. Das Zimmer war dann eine kleine Ueberraschung: eine 2-Mann-Bude mit leichtem Zellentrackt-Flair. Egal, schnell geduscht ging es ab in die Stadt - und die machte sich zu diesem Zeitpunkt schon nachtfein, soll heissen: bis auf einen kurzen Blick in den Botanischen Garten haben wir nicht mehr viel sehen koennen. Okay, dann haben wir halt einfach mal so lange gelesen, wie WIR wollten oder besser bis Nani muede war. Ich hab danach bei Taschenlampenlicht weiter "Entwined" verschlungen, welch ein Schmoecker vom Grabbeltisch irgendwo in Sydney!



Am naechsten Tag ging es Punkt 12:00 Uhr los Richtung Hervey Bay. Aber nach gut 2 Stunden ging dann mit dem Greyhound-Bus nix mehr. Irgendein Motorschaden, an dem sich erst der Busfahrer selbst, dann irgendein ein Spezialist und schliesslich keiner mehr versuchte.

Man schickte uns nach weiteren 2 Stunden endlich einen Ersatzbus aus Brisbain hinterher. Okay, ich will mich nicht beschweren, wir hatten immerhin ein Klo und McDoof in der Naehe. Und eine etwas verpeilte Barbara aus Bayern meinte, uns unterhalten zu muessen - nur leider stank sie auch um 16:00 noch nach dem Alkohol der letzten Nacht und fand sich selbst am lustigsten. Naja, ich kann dann ja auch auf stur schalten und einfach lesen...
Gegen 19:30 Uhr setzten uns dann der Ersatzbus endlich in Hervey Bay ab. Was nach einem netten Stranddorf klingt zog sich in Wirklichkeit ueber Kilometer hin und auf uns wartete diesmal kein Pickup-Service. Der Busfahrer muss uns die stille Verzweiflung angesehen haben, also durften wir nochmal einsteigen und er brachte uns bis vor die wirklich weit entfernte Hosteltuer - unser Held des Tages! Einchecken dann kurz vor der Angst, und dann gings uns schon viel besser!
Am naechsten Morgen startete dann unser Ausflug nach Fraser Island. Also man hat ja schon viel von schoenen Insel gehoert oder gelesen, sie vielleicht auch schon mal gesehen, aber man flippt doch jedes Mal aufs Neue aus: WEISSER SAND + GLASKLARES WASSER = GENIAL! Aber der Reihe nach: Am Hafen begruessten mich (ich nehms mal einfach persoenlich!) ganz zauberhafte Pelikane! Bei ihrem Anblick hab ich wohl nur ein paar duemliche Laute von mir gegeben, jedenfalls brach Nani - und alle anderen in der Naehe befindlichen Unbeteiligten leider auch - in einen lauten Lacher aus. Ich muss wohl sowas wie: "Aaaauuuaggh - Nani - Pelikane" gesagt haben. Naja, da war eben echte Freude, glueckliches Wiedererkennen oder so.


Mit der Faehre gings erstmal rueber nach Fraser, dort erwartete uns dann Dave, ein ziemlich durchgeknallter Ranger, der ins in den naechsten beiden Tagen die Highlights der Insel und den besonderen Humor der Aussies naeherbringen sollte. Der Typ war sein Geld echt wert! Naja und so stiefelten wir auch schon ziemlich schnell ziemlich weit durch den Regenwald, huepften in beschauliche Seen, suchten Dingos und Koalas. Ganz grossartig!




Genaechtigt haben wir in (man sagt ganz umweltfreundlichen) Lodges. Auch die waren ihr Geld wert, nur kann man sich ja leider nicht seine Zimmermitbewohner aussuchen, und so gerieten wir zum wiederholten Male an eine etwas verbissene Helen aus England (Lehrerin..., wir nennen sie heimlich Mount St. Helen) und eine ganz eifrige Packfreundin aus Japan: Jede Socke muss morgens und abends unbedingt umgepackt werden, gerne bei Festtagsbeleuchtung und wenn alle anderen schlafen moechten. Und wer mich kennt weiss, dass mir mein Schlaf heilig ist....
Naja, der naechste Tag fuehrte uns dann zu anderen verborgenen Stellen der Insel. Nani "verfachtete" ich diesmal nach vorne zum Ranger. Der fragte, wer vorne sitzen will und weil Nani tags davor so ne Andeutung gemacht hatte, hab ich mal spontan meinen Arm gehoben. Ich glaube da vorne wurde sie nachmehr durchgeschuettelt als wir da hinten in der Touriklasse, aber zusaetzlich musste sie Dave nun auch noch zuhoeren *grins*




Ach ja, neben den genannten Pelikanen haben wir tatsaechlich einen Dingo am Strand rumstreunern gesehen und die Papageien sitzen hier in jeder Palme und machen einen maechtigen Krach!


Gestern Nacht haben wir dann Hervey Bay verlassen und sind heute frueh ziemlich uebermuedet in Airlie Beach angekommen, von hier aus werden wir uns zwei Tage Whitsunday geben. Bin ja mal gepannt, wie ich das Segeln verkraften werde (Flotti ich hoffe, mich erinnert nicht zu viel an unser "Liebesschiff").





