28. Januar 2007

044 - Dunedin - Koenigsalbatrosse & Emergency

Nachdem wir gestern mal wieder den halben Tag zum Durchstarten brauchten, ging es am Nachmittag auf die Halbinsel vor Dunedin. Die Fahrt alleine war schon wieder sehr beeindruckend - mir wurde auf einen Schlag wieder bewusst, warum ich all die Flugstunden auf mich genommen habe: um wieder hier zu sein!
Unser Ziel war die Koenigsalbatrosskolonie. Eigentlich wollten wir mal ein wenig Geld investieren, doch vor Ort haben wir uns genauer erkundigt und uns dagegen entschieden, da die angebotene Tour nicht so wirklich nach unser Ding war: Videoshow und Verbalinformationen, uns ging es ja mehr um die Tiere selbst! Also haben wir die riesigen Voegel (3.5 Meter Fluegelspannbreite) einfach so im fetten Sturm beobachtet - irre, die surfen regelrecht im Wind!




27. Januar 2007

043 - Dunedin - Endlich wieder Sonnenblumenfraktion

Gestern war es endlich soweit - ein Tag im Zeichen der Zeitschleife! Mein Zimmer musste ich ja schon um 10:00 Uhr raeumen, mein Bus nach Dunedin fuhr dann aber erst am Nachmittag. Also hab ich mich - weil eben auch neuseelaendischer Sommer Regen bedeuten kann - mit einem Buch ins trockene Wohnzimmer verzogen, dem fantastischem Klavierspiel eines hollaendischen Backpackers gelauscht und alle Viertelstunde auf die Uhr gesehen. Der Tag zog sich einfach tierisch in die Laenge!
Die Fahrt selbst war dann gar nicht so schlecht. Zwar ging es erstmal nur uebers platte Land, aber spaetestens als mich Dani anrief um zu fragen, wo ich denn bleiben wuerde, musste sich der Bus ueber krasse Berge quaelen. Und ich war doch schon so hippelig, die anderen im Bus hab ich wahrscheinlich ganz nervoes gemacht. Irgendwie dachte ich wohl, es wuerde was bringen, wenn ich mich nach vorne beuge und was von "faster faster" murmel... 

Wie auch immer, puenktlich im 20:30 Uhr entstieg ich dem Bus, wahrscheinlich mit einem leicht verzweifelten Blick, weil ich weder Fred noch Herdis oder Dani erblicken konnte. Die hatten sich irgendwie mit dem Fotoapparat bewaffnet hinter antiken Saeulen versteckt. Welch ein Hallo! Definitiv was zwischen Gaensehaut und ganz grossem Kino.

25. Januar 2007

042 - Christchurch - Aber nicht mehr lange!

Weil ich ja keine Ahnung habe, wann ich in den naechsten Tagen die Errungenschaften der Zivilisation nutzen werden kann, hier noch schnell ein paar Zeilen zu meinen letzten 36 Stunden in Christchurch!

Super, dass ich keine Ahnung von der Existenz des gigantischen Kometen McNaught hatte, sonst haette ich meine erste - und vor allem sternenklare - Nacht hier vielleicht anders verbracht als schlafend. So musste ich mich Mittwochnacht auf Wunsch eines einzelnen Herren (DAM) in den Strassen von Christchurch rumtreiben. Aber weil der Himmel sicherheitshalber nix preisgeben wollte, blieb mir nichts anderes uebrig als die allgemeine Strassenlage zu dokumentieren:




24. Januar 2007

041 - Christchurch

Nachdem ich noch einen tollen letzten Abend in Berlin hatte - und endlich das lang versprochene Geburtstagsessen nachholen konnte - ging es am Sonntag um 12:30 Uhr vom Gleis 14 des Berliner Hauptbahnhofs los nach Frankfurt.




18. Januar 2007

040 - Ich glaub es geht schon wieder los...

... das darf doch wohl nicht wahr sein – kann sein, eigentlich kann ich es auch kaum glauben, aber am Sonntag werde ich mich wieder auf den viel zu langen Weg nach Neuseeland machen.
Aber wer den Blogger hier ein wenig verfolgt hat, hat vielleicht gemerkt, dass ich den Großteil meiner 2½ Monate in diesem tollen Land „nur“ auf der Nordinsel verbracht habe. Und die Südinsel soll ja angeblich – möchte man all den Reiseberichten und den Aussagen der Neuseeländer Glauben schenken – noch viel schöner sein... Eigentlich kann ich mir auch das kaum vorstellen, denn ich habe jeden einzelnen Tag auf der Nordinsel genossen, jeder hatte sein eigenes Highlight zu bieten – ob die Wunderwelt der Geysire, Blubberlöcher und Schwefelwolken rund im Roturua, die bitterkalten Nächte am Tongario Nationalpark, der Sonneschein in Napier, der Hagel und Dauerregen im Te Urewera Nationalpark, die Muscheln und Blumen rund um Whakatane, die Ruhe am Lonely Beach, das Schnitzen in Whitianga, das Kinderparadies kurz vor Coromandel, mein genialer Geburtstag in Auckland, die riesigen Sanddünen im Norden, die Höhlen bei Waihi oder Waipu oder das Traumhaus am Fuße das verschneiten Mount Taranaki... und all die Momente dazwischen... Es war einfach nur toll!
Ganz sicher lag das auch daran, dass ich schon am ersten Abend in Neuseeland ganz liebe Menschen getroffen habe, mit denen ich all diese schönen Dinge gemeinsam erleben durfte – der Rest wurde dann zum Selbstläufer und die Sonnenblumenfraktion immer größer. Und so wurden ja bekanntlich aus ein paar Tagen ganze 9 Wochen mit Knöpfchen, Erdmännchen, Jochen & Co!
Und weil eben diese Menschen noch immer in Neuseeland sind und jetzt auch endlich der Sommer am anderen Ende der Welt Einzug hält, denke ich: das ist der perfekte Moment um den Rest des Landes zu entdecken!
Tja, und so werde ich wohl oder übel wieder Stunden im Flieger verbringen, irgendwann in Christchurch aussteigen – also genau dort wo die letzte Reise endete – und mich auf ein Neues von dem Land, den Leuten und der wahnsinnigen Natur überraschen lassen!