30. September 2006

024 - Taupo - Schnee und Sonne - Napier

Okay, das Internet ist hier so teuer - und die Rechner so lahm - dass ich wirklich nur auf die Schnelle ein paar Stichpunkte meiner mehr als genialen Zeit hier online stellen kann. Also, von Taupo aus haben wir eine kleine Segeltour zu den Maorikuensten gemacht - was wir allerdings erst auf em Schiff erfahren haben, ist die Tatsache, dass die Gravierungen im Fels noch keine 40 Jahre alt sind. Okay, dann sind wir wohl auch mal so 'nem typischen Touriding erlegen:


Danach gaben wir uns noch die Huka Falls, den wohl schoensten Wasserfall Neuseelands, mit poolblauem Wasser und einer irren Kraft


und die Crater of the Moon, also ein weiteres Schlachtfeld mit Schwefelloechern.

26. September 2006

023 - Rotorua - Hamilton - Whakarewarewa - Taupo

Letzte Woche Freitag war es dann endlich soweit, Julia hatte die Vans erfolgreich mit Kiwis und einer Handvoll Sonnenblumen bemalt, der Wochenendverkehr legte Auckland und Umgebung lahm und wir waren ab 17.00 Uhr auch mit dabei. Bei meinem Ausparkmanoever auf steiler Strasse mit kurzem alle Umstehenden irritierenden Knall (keine Sorge, nix passiert, das koennen eben diese unzaehligen Leute bestaetigen, mein Rueckwaertsgang heulte auf lauter als alles andere haette toenen koennen) konnte ich einmal mehr ueber die Gelassenheit der Neuseelaender staunen. Details dazu werden nur fernmuedlich weiter gegeben.

Nach ewigem Stau, Anfahren, andere Zwischenlassen, Ueberholen um den Anschluss nicht zu verlieren und erneutem Stehen, gings dann mit der Dunkelheit und Regen nach Hamilton. Eigentlich wollten wir noch ein paar Kilometer mehr schrubben, aber das haben wir uns dann doch geklemmt. Und so haben wir die erste Nacht in den Autos auf einem der typischen Campingplaetze verbracht. Es war schon n bissel frisch, aber ich war auch zu faul mir all die aus Flugzeugen und Hostels "geborgten" Decken zusammen zu suchen - mittlerweile bin ich da eingespielter.

21. September 2006

022 - Auckland - Aber nicht mehr lange!

Okay, nun sind doch schon 6 Tage in Neuseeland ins Land gezogen, aber ich kann mit gewissem Stolz behaupten, mir schon an Tag 4 einen Van gekauft zu haben. Um ganz ehrlich zu sein - oder um die eventuelle Schuldfrage zu klaeren *grins* - war das nicht allein mein Verdienst. Zum einen sind Daniela und Rene mit einer Engelsgeduld mit mir von einem Car-Market zum naechsten gezogen, obwohl ihr eigener nur zwei Tage frueher erworbener Van auch genuegend Aufmerksamkeit haette erwarten durfte. Rene sass sogar tapfer neben mir, als ich die Probefahrt in Auckland absolvierte. Wir hatten uns zwar eher einen ruhigen Parkplatz gewuenscht, aber es gab dann wohl doch nur ne schnelle Strasse. Keine Ahnung, wie oft ich statt zum Blinker zum Scheibenwischer griff oder wie laut mein Vehikel beim Schalten aufheulte - mir wurde jedenfalls ziemlich heiss. Ist aber auch doof, sich auf den voellig idiotischen Linksverkehr UND die Traktorschaltung am Lenkrad zu konzentrieren. Wie auch immer, der Toyota Townace sollte es dann trotzdem sein. Und so halten mich die Beiden nun seitdem auch noch finanziell ueber Wasser, weil ich wohl saemtliche Tages- und Wochenlimits der guten DB gesprengt habe. Naja, das waere ja alles kein Thema gewesen, wenn ich die 3 Wochen Zeit gehabt haette, die mir eigentlich zum Autosuchen realistisch vorgekommen waeren, dann haette ich ja in Ruhe das Geld sammeln koennen... in ganz kleinen Scheinen! Die hab ich nun nicht gehabt, also warte ich bis die Bank wieder Bares fliessen laesst und investiere zwischenzeitlich Geliehenes in die Innenausstattung meines fahrbaren Zuhauses.


Und so waren wir gestern den halben Tag bei so einer Art OBI, nur eben ganz anders...

18. September 2006

021 - Neuseeland - Frischluft

Meine Fluege nach Auckland waren traumhaft. Von Cairns nach Sydney hatte ich das Gefuehl, ueberhaupt nicht der Technik ausgesetzt zu sein: Tramfahren auf Fluestergleisen in Berlin ist um einiges lauter. Dann der Sprung von Sydney nach Auckland: ebenso entspannend, diesmal sogar noch mit Platz ohne Ende, das macht Filmegucken noch viel schoener!
Um 23:30 Uhr landete ich dann in Auckland und vielleicht waren die Jungs am Flughafen auch schon ein bissel muede, auf jeden Fall konnten Sie mit meinem E-Visa auf den ersten Blick so gar nix anfangen. Ich musste mich also ne Weile in die Ecke setzen, gedulden und warten. Dann ging ploetzlich doch alles ganz schnell: Ich hatte meinen Stempel (allen Vorwarnungen zum Trotz auch ohne Nachweise ueber finanzielle Liquiditaet oder einen anstehenden Rueckflug), meinen Rucksack und konnte mich Neuseelands Freiheit stellen. Okay, wo faengt man gegen Mitternacht in einem neuen Land, in einer der groessten Staedte der Welt - ziemlich k.o. und ratlos - an?

15. September 2006

020 - Ist ja nur ein Katzensprung!

Genau, und zu dem setz ich in 4 Stunden an! Soll heissen, die Zeit in Australien ist vorbei und Neuseeland wartet!

Was soll ich sagen: Land und Leute waren wie erwartet ganz grossartig - die Dimensionen sind ganz andere als in Deutschland! Und ich kann behaupten, mittlerweile schon fast sicher ueber die Strassen zu kommen, erst der Blick nach rechts (zur Sicherheit nochmal kurz nach links) und dann umgekehrt! Das klappt schon mal ganz gut. Nun bin ich gespannt, wie die Ampeln in Neuseeland toenen. Ich meine, fuer die 4 Millionen Menschen dort muss mal ja wohl nicht so einen akustischen Stress machen wie hier.

14. September 2006

019 - Daintree & Cape Tribulation

Und mein Wecker klingelte tatsaechlich um 05:30 Uhr! Und so sass ich dann mit nicht mehr als meinem kleinen Uebernachtungsbeutelchen (mehr war angeblich nicht erlaubt) um 07:00 im Bus Richtung Daintree. Okay, der Guide bot diesmal eher Unterhaltung fuers aeltere Semester: er erlaeuterte in wirklich allen ungefragten Einzelheiten die Besonderheiten des Zuckerrohranbaus - und das ueber mehr als eine Stunde lang! Naja, ich verfiel zwischendurch immer wieder den Reizen des Sekundenschlafes. Und als wir dann endlich im Daintree waren, musste alles ganz hopphopp gehen. Also blieben uns ca. 30 Minuten am Moosman Gorge. Hey, da haette man locker 3 Stunden verbringen koennen, so schoen wars (mal abgesehen von den 100 anderen Leute, die unter dem gleichen zeitlichen Diktat standen), und schliesslich gilt das Gebiet ausnahmsweise mal aus absolut krokodilfrei:



13. September 2006

018 - Port Douglas

Am Samstagabend hab ich mir in der grossen Kueche des YHA - umringt von mindestens tausend Meisterkoechen - bescheiden Pasta mit Roter Sosse gezaubert und das Ganze mit nem frischen Maiskolben vollendet. Der war letztlich ausschlaggebend fuer einen echt netten Abend: Denn Anja (ehemals aus Berlin, nun wie scheinbar die meisten Australienreisenden auch in Konstanz am Studieren) war das gelbe Ding einen Spruch wert, den ich (fuer sie ueberraschend) im schoensten Berliner Slang erwiderte. Und so haben wir dann zusammen mit ihrem Freund Ralf stundenlang Karten gespielt - und ich hab haushoch verloren! Aber es hat Spass gemacht!

9. September 2006

017 - Cairns - Und Tschuess Herdis!

Die letzten Cairns-Tage gingen irgendwie fuer alles und nichts drauf - keine Ahnung, es gibt halt immer irgendwas zu organisieren oder zu erledigen. Und wenn es nur der ein oder andere Blogger ist. Schwuppdiwupp ist der halbe Tag vorbei.
So sieht uebrigens ein Vollmond in Australien aus - auch nicht wirklich bewegend anders, oder?!


Der letzte gemeinsame Abend mit Herdis ging ziemlich nach hinten los - keine Sorge, das lag nicht an ihr, eher an meiner oder fremder Unfaehigkeit eine Kleinigkeit mit dem Zimmer 222 im YHA zu regeln. Alle meine Bemuehungen, in der altvertrauten Raeumlichkeit zu verweilen schlugen fehl, weil
1. ich schon immer viel zu spaet die Verlaengerungsnaechte gebucht habe (shit happens)
2. ploetzlich sehr glaubhaft eine ganze Horde an 9-Share-Willigen im Anmarsch war und
3. man mich einfach nicht verstehen wollte oder konnte.
Der Uebergang ist vielleicht fliessend, mein Frust-Level war entsprechend.

7. September 2006

016 - Cairns - Atherton Tablelands

Letzten Sonntag haben wir uns mit letzter Kraft und kleinen Schritten bis zum Botanischen Garten in Cairns geschleppt - das feuchtschwuele "Winter-Wetter" war wirklich kaum auszuhalten - dort gab es naemlich den "Carneval of Cairns", also so ein Familienfest mit bunten Buden und noch bunterem Programm.


Und schliesslich war ja auch Vatertag in Australien. Und wenn ich mal so ein kurzes Fazit ziehen darf: ein Nachwuchsproblem scheint das Land nicht zu haben, dafuer waren viel zu viele kleine Menschenkinder unterwegs oder auf der Buehne. Allerdings fing es irgendwann tierisch an zu schuetten - vielleicht war mein verzweifeltes Betteln um ein wenig Abkuehlung und Erfrischung ja erhoert worden - und wir konnten uns nur noch nass zurueck zum Hostel schleppen. Ganz grosses Kino!

2. September 2006

015 - Cairns - Tag am Meer!

Hier noch ein kleiner Nachklapp: Yoghurt von der Yoghurt-Bar an der Esplanade, direkt bei den Pelikanen (die man hier mal leider so gar nicht sehen kann)!