31. August 2006

014 - Cairns - Ein Tag wie immer!

Wenn sich alle Probleme so leicht loesen liessen wie mein Allergie-Problem, dann waere die Welt wohl eine bessere... und Herdis schon laengst Instant-Scratchie-Hero:


Soll heissen: seit dem ich von der Allergie geschrieben habe, hat sie sich verabschiedet. Aber alle anderen Wunder passieren eben mal nicht so nebenbei und so ist alles andere ganz beim Alten geblieben - und wie das genau ist, werd ich einfach mal in Bildern zeigen!

28. August 2006

013 - Cairns - Was soll sein?!

Tja, was soll ich sagen? Vielleicht nenn ich es einfach Urlaub. Lange ausschlafen (kann mir kaum vorstellen, irgendwann mal wieder weniger als 9 Stunden schlafen zu duerfen), dann ein ganz langes und ebenso gesundes Fruehstueck (selbst ich kuechenfaule Socke kann mich ans Obstschnippeln gewoehnen) und dann mal gucken, was der Tag so bringt! Meistens bringt er frueher oder spaeter die Liegewiese an der Lagune. Kann ja nicht schaden! Einzig stoerend ist wohl das permanente Umziehen: immer dem wenigen Schatten hinterher. Hier soll ja angeblich Winter sein, aber wenn diese Jahreszeit schon Dauer-27-Grad bedeutet, dann will ich lieber gar nicht ueber den Sommer nachdenken. Allergietechnisch riecht mir hier aber alles nach Fruehling! Super, das was ich in Berlin in den Griff bekommen habe, scheint mich hier nun mit voller Kraft einzuholen. Ganz klasse: schniefend im Gras liegen. Gut, dass mir Nani noch einen Vorrat an Tempos hier gelassen hat, die kriegt man ja nicht so einfach...

24. August 2006

012 - Cairns - Tach Herdis und Tschuess Nani!

Okay, nun bin ich schon fast ne Woche in Cairns. Eigentlich nicht weiter schlimm! Manchmal erwisch ich mich schon, wie ich denke oder sage: "Ich geh mal nach Hause" und mein damit das YHA. Seltsam! Aber wenn man oft genug im gleichen Zimmer aufwacht, wirds halt irgendwie zum eigenen, oder so!


Wie auch immer, die letzten Tage zeichneten sich eigentlich auch mehr durchs Nichtstun als durch echten Stress aus! Montag und Dienstag waren noch durch letzte australische Besorgungen fuer Nani gekennzeichnet, da gabs ne ganze Liste die wir abarbeiten konnten.

20. August 2006

011 - Cairns - Relaxen - Dome - Kuranda

So, nun sind wir schon drei Tage in Cairns - und wir muessen feststellen: auch Abhaengen kann ganz schoen anstrengend sein. Keine Ahnung, wir scheinen vom Nichtstun (oder das Wenige langsam tun) ziemlich fertig zu sein. Aber Cairns ist wirklich super schoen, man kann zwar nicht im Meer baden, aber man kann an der kuenstlich angelegten Lagune liegen, Sushi bis zum Abwinken essen, Lesen oder (mal wieder) schlafen! Das muss wohl Urlaub sein! Und am Abend gehts immer zum Wasser, um Pelikane zu suchen *jippieh*


17. August 2006

010 - Airlie Beach - Mission Beach - Cairns

An unserem letzten Abend in Airlie Beach haben wir uns mit "Snakebite", einer gefaehrlichen Mischung aus Bitter-Bier, Cider und Himbeersirup, die Kante gegeben. Das fing ganz harmlos an, schmeckte einfach gut und so kam nach dem ersten Krug der zweite auf den Tisch - und dann wurde es RICHTIG LUSTIG. Wir haben uns nicht mehr eingekriegt. Am Nachbartisch hat man uns belustigt zugesehen, und irgendwann war der Mann so gut uns ein Stueck Pizza anzubieten, wahrscheinlich war ihm klar, dass ne Grundlage im Magen das Schlimmste verhindern koennte. Naja, als ich des naechstens mal wach wurde, dachte ich nicht, dass es moeglich waere den naechsten Tag unbeschadet im Bus verbringen zu koennen. Am naechsten Morgen was das aber zum Glueck vergessen.



Also ging es los Richtung Mission Beach...

14. August 2006

009 - Whitsundays oder die Schildkroetensuche

Gestern Abend haben wir uns nochmal - kann ja nix schaden - n Bierchen gegoennt und da versuchte doch tatsaechlich so ne olle Bar-Blondine uns ueber den Tisch zu ziehen. Aber denkste, n bissel rechnen koennen wir auch, und wenns drauf ankommt auch auf unserm Recht bestehen. Das Thema war also schnell erledigt.

Leider war der Wind heute nicht in Hoechstform, so dass es ganz gemaechlich zur Blue Pearl Bay ging. Also ab in die Flossen, Brille aufgesetzt und Schnorchel rein. Fuer Nani kein Problem. Ich dagegen muehte mich kraeftigst mit der Mund-Atmung ab und bin nun abschliessend davon ueberzeugt, dass die Nase zum Atmen da ist - und der Mund zum Essen. So viel Wasser wie ich geschluckt habe...

13. August 2006

008 - Airlie Beach und Whitsunday Sailing

Gestern haben wir den ganzen Tag im Schatten abgehangen und dem verlorenen Schlaf der letzten Nacht nachgetrauert, zwischendurch haben wir uns immer wieder dran erinnern muessen, dass wir hier WIRKLICH irgendwo am Strand in AUSTRALIEN sind - so schoen isses! Am Abend gabs noch ein Bier - die sind sooo klein hier, dass uns auch ein "unmoralisches Angebot" eines Club-Besitzters NICHT ueberzeugen konnte - bei Live-Musik. Unser 8-Mann-Schlafsaal war zwar erst ne Herausforderung, aber irgendwann kriegt man auch das nicht mehr mit. Um 07:00 Uhr schmiss uns der Wecker aus den Traeumen und ab ging es zum ersten Tagesausflug nach Whitsunday.



Nach dem Bus gings direkt auf unser Schiff. Was wir bei der Buchung irgendwie total ueberlesen haben oder einfach nicht wahr haben wollten: unser Schiff war eine preisgekroente Racing-Maschine.




Solange der Motor lief war noch alles wie auf dem Kinderkarussel, aber als die Segel gesetzt waren, ging das Abenteuer los. Nani schickte wohl stille Gebete los, ich dachte mir, dass die Crew den Eindurck machte, nicht den ersten Tag auf dem offenen Meer unterwegs zu sein und schenkte ihnen daher mein volles Vertrauen. Die Schraegstellung und das Tempo hatten schon was!



Nach zwei anstrengenden Stunden Segeln konnten wir die Zeit in Ruhe an einem - sorry, ich will wirklich niemanden nerven - wunderschoenen Strand verbummeln. Ich lass dann einfach mal Bilder sprechen, um mich nicht wiederholen zu muessen!





Auf unserem Rueckweg war der Wind dann weniger stark und das fand ich dann fast schon wieder langweilig... Aber es gab ne kleine Knotenschulung an Bord und dann waren wir auch schon wieder "daheim" in Airlie Beach. Gleich holen wir uns was zum Beissen und morgen werden wir dann schnorcheln gehen, ich hoffe ganz doll, dass sich dann endlich mal ne kleine Schildkroete blicken laesst - das wird einem doch in jedem Reisefuehrer versprochen, oder?!

12. August 2006

007 - Byron Bay - Brisbain - Hervey Bay und Fraser Island

Endlich! Also an mir hats nicht gelegen, aber in den letzten Tagen gab es entweder gar kein Internet oder nur zu exorbitanten Preisen ... also folgt hier nun ein kleiner Rueckblick!




Byron Bay hat uns auch am letzten Morgen mit einem grossen Regenbogen bei Weissbrot (ich kanns jetzt schon nicht mehr sehen) und Latte verabschiedet.



Dann startete unsere kurze Bustour nach Brisbain. Leider kamen wir dort dann aber doch zu spaet fuer alles an. Das Hostel lag nett, aber eben doch beschwerlich weit auf einem kleinen Huegel, der uns mit unseren Rucksaecken unmenschlich hoch vorkam. Das Zimmer war dann eine kleine Ueberraschung: eine 2-Mann-Bude mit leichtem Zellentrackt-Flair. Egal, schnell geduscht ging es ab in die Stadt - und die machte sich zu diesem Zeitpunkt schon nachtfein, soll heissen: bis auf einen kurzen Blick in den Botanischen Garten haben wir nicht mehr viel sehen koennen. Okay, dann haben wir halt einfach mal so lange gelesen, wie WIR wollten oder besser bis Nani muede war. Ich hab danach bei Taschenlampenlicht weiter "Entwined" verschlungen, welch ein Schmoecker vom Grabbeltisch irgendwo in Sydney!





Am naechsten Tag ging es Punkt 12:00 Uhr los Richtung Hervey Bay. Aber nach gut 2 Stunden ging dann mit dem Greyhound-Bus nix mehr. Irgendein Motorschaden, an dem sich erst der Busfahrer selbst, dann irgendein ein Spezialist und schliesslich keiner mehr versuchte.



Man schickte uns nach weiteren 2 Stunden endlich einen Ersatzbus aus Brisbain hinterher. Okay, ich will mich nicht beschweren, wir hatten immerhin ein Klo und McDoof in der Naehe. Und eine etwas verpeilte Barbara aus Bayern meinte, uns unterhalten zu muessen - nur leider stank sie auch um 16:00 noch nach dem Alkohol der letzten Nacht und fand sich selbst am lustigsten. Naja, ich kann dann ja auch auf stur schalten und einfach lesen...

Gegen 19:30 Uhr setzten uns dann der Ersatzbus endlich in Hervey Bay ab. Was nach einem netten Stranddorf klingt zog sich in Wirklichkeit ueber Kilometer hin und auf uns wartete diesmal kein Pickup-Service. Der Busfahrer muss uns die stille Verzweiflung angesehen haben, also durften wir nochmal einsteigen und er brachte uns bis vor die wirklich weit entfernte Hosteltuer - unser Held des Tages! Einchecken dann kurz vor der Angst, und dann gings uns schon viel besser!

Am naechsten Morgen startete dann unser Ausflug nach Fraser Island. Also man hat ja schon viel von schoenen Insel gehoert oder gelesen, sie vielleicht auch schon mal gesehen, aber man flippt doch jedes Mal aufs Neue aus: WEISSER SAND + GLASKLARES WASSER = GENIAL! Aber der Reihe nach: Am Hafen begruessten mich (ich nehms mal einfach persoenlich!) ganz zauberhafte Pelikane! Bei ihrem Anblick hab ich wohl nur ein paar duemliche Laute von mir gegeben, jedenfalls brach Nani - und alle anderen in der Naehe befindlichen Unbeteiligten leider auch - in einen lauten Lacher aus. Ich muss wohl sowas wie: "Aaaauuuaggh - Nani - Pelikane" gesagt haben. Naja, da war eben echte Freude, glueckliches Wiedererkennen oder so.




Mit der Faehre gings erstmal rueber nach Fraser, dort erwartete uns dann Dave, ein ziemlich durchgeknallter Ranger, der ins in den naechsten beiden Tagen die Highlights der Insel und den besonderen Humor der Aussies naeherbringen sollte. Der Typ war sein Geld echt wert! Naja und so stiefelten wir auch schon ziemlich schnell ziemlich weit durch den Regenwald, huepften in beschauliche Seen, suchten Dingos und Koalas. Ganz grossartig!






Genaechtigt haben wir in (man sagt ganz umweltfreundlichen) Lodges. Auch die waren ihr Geld wert, nur kann man sich ja leider nicht seine Zimmermitbewohner aussuchen, und so gerieten wir zum wiederholten Male an eine etwas verbissene Helen aus England (Lehrerin..., wir nennen sie heimlich Mount St. Helen) und eine ganz eifrige Packfreundin aus Japan: Jede Socke muss morgens und abends unbedingt umgepackt werden, gerne bei Festtagsbeleuchtung und wenn alle anderen schlafen moechten. Und wer mich kennt weiss, dass mir mein Schlaf heilig ist....

Naja, der naechste Tag fuehrte uns dann zu anderen verborgenen Stellen der Insel. Nani "verfachtete" ich diesmal nach vorne zum Ranger. Der fragte, wer vorne sitzen will und weil Nani tags davor so ne Andeutung gemacht hatte, hab ich mal spontan meinen Arm gehoben. Ich glaube da vorne wurde sie nachmehr durchgeschuettelt als wir da hinten in der Touriklasse, aber zusaetzlich musste sie Dave nun auch noch zuhoeren *grins*






Ach ja, neben den genannten Pelikanen haben wir tatsaechlich einen Dingo am Strand rumstreunern gesehen und die Papageien sitzen hier in jeder Palme und machen einen maechtigen Krach!




Gestern Nacht haben wir dann Hervey Bay verlassen und sind heute frueh ziemlich uebermuedet in Airlie Beach angekommen, von hier aus werden wir uns zwei Tage Whitsunday geben. Bin ja mal gepannt, wie ich das Segeln verkraften werde (Flotti ich hoffe, mich erinnert nicht zu viel an unser "Liebesschiff").

6. August 2006

006 - Byron Bay - Land unter!

Unsere letzte Nacht in Sydney endete schon 05:45 Uhr - Kate aus England hat uns hoffentlich den fruehen Aufbruch verziehen - denn um 07:00 sassen wir im Greyhound Bus Richtung Byron Bay - die ganze Tour dauerte 13 Stunden. Aber irgendwie war das trotz Dauerregen und Muedigkeitsfrost echt schoen. Wir sahen die ersten "Beutelhuepfer" am Wegesrand, endlose Wiesen, tolle Buchten und immer wieder ganz fantastische Regenboegen. Die Busfahrer geizten zwar mit Pinkel- und Essenspausen "no smelling food in the bus, please" aber wer will bei Land-unter-Stimmung schon den Bus verlassen. Gegen 21:00 kamen wir dann endlich im Hostel an. Naja, nicht der Bringer bei den Temperaturen, im Sommer aber sicher ganz nett. Da unser Zimmer weder einladend noch beleuchtbar war, haben wir noch einen kleinen Bummel durch die Stadt gemacht - wirklich schnuckelig, aber eher so ein Touriding.
Heute frueh waren wir dann auch wieder die Ersten, die frisch geduscht das Weite suchten: diesmal am Strand! Wellenreiten im Morgensonnenschein, welch ein Anblick.




Danach haben wir uns das erste Waeschewaschen der Tour gegeben. Naja, fassen wir das wie folgt zusammen: Jede Faser ist wohl mal nass geworden, ob sauber oder nicht zeigt sich vielleicht spaeter! Und weil das Wetter alles andere als rosig aussieht, hab ich mir spontan (ehrlich, ich hab nur 10 Minuten gebraucht *grins*) ne wetterfeste Jacke gekauft. Von mir aus kann es nun weiterschuetten. So gut ausgeruestet waren wir grad nochmal am Strand, mit ner Pulle Wein...



Man muss auch mal was Verbotenes tun, ne?! War gut, waermte von innen und machte den Sonnenuntergang noch viel farbintensiver...


Hier ein Bild fuer Taxi-Thomas: klein und blau mit Tupfen, ich hab den Kerl NICHT angefasst, nur mal kurz geknipst!

4. August 2006

005 - Sydney - Strand & Flut

Gestern konnten wir endlich das unsagbar schlechte Nomads Maze verlassen und ins YHA Central in Sydney umziehen - nur die Strasse hoch und die Welt war eine andere, folgender Vergleich trifft es vielleicht noch am ehesten: Ein Tausch "Hundehuette gegen Loft". Hier noch ein Bild aus dem Zwinger:




Das neue Hostel hat nicht nur saubere Zimmer, sondern auch super Duschen, gemuetliche Ecken zum Abhaengen und nette Leute im Office. Es war also ein bissel wie "Nachhausekommen". Bestens! Nach einer wohlverdienten Dusche haben wir uns gleich aufgemacht, das Surfer-Paradies Bondi Beach zu entdecken, also ab in die Metro (ein Fluesterdoppelstockzug) und dann in den Bus.




Dort angekommen, haben wir uns in den weissen Sand gesetzt und den mutigen Jungs auf ihren Brettern zugeschaut. Das Meer scheint eine wahnsinnige Kraft zu haben. Als wir dann noch einen kleinen Spaziergang ueber die Klippen gemacht haben, kamen uns unzaehlige Jogger entgegen. Die Stadt scheint sowieso irre sportlich zu sein. Gegen 06:00 Uhr sieht man die Ersten beim Treppentraining an der Oper, mittags dann die ganzen Buisinesstypen in ihre Pause durch die Strassen flitzen und am Abend kommen alle gluecklich aus den Fitnesscentern. Naja, wir erlaufen immerhin das meiste... Obwohl, an einem unserer Abende hier sind wir gleich drei Runden mit der Monorail gefahren. Das ist so eine kleine Bahn, die die City hier umkreist. Man sitzt zu sechst in kleinen Kabinen und fuehlt sich so ein bissel wie auf dem Rummel.

Vielleicht noch ne kleine Auffaelligkeit vom anderen Ende der Welt: Die Ampeln hier erinnern an Telespiele aus Kindheitstagen. Wenn man endlich mal ueber die Strasse darf, dann ertoenen ganz seltsame Geraeusche, die klingen schon so nach "Lauf jetzt gaaaanz schnell, sonst stehste hier noch ewig - versprochen!".

Geld ausgeben macht hier eigentlich Spass, auch wenn wir nix Bleibendes kaufen koennen, weil wir das ja alles in unseren Rucksaecken mit Muskelkraft schleppen muessten, aber das Geld ist hier so schoen bunt! Da kann der Euro einpacken:




Nun neigt sich unsere Zeit in Sydney dem Ende entgegen. Und die Stadt zeigt sich entsprechend: heute kommt das Wasser in unbekannten Mengen von oben, die Strassen werden zu reissenden Fluessen. Also konnten wir heute (wir waren wieder viel zu frueh wach) nur von einer Ueberdachung zur naechsten springen, einen Kaffee nach dem anderen trinken, zwischendurch Sushi-Rolls (das Billigste neben dem Telefonieren in dieser Stadt) essen und das Noetigste erledigen, also die Busfahrten und Hostelbetten fuer die kommende Woche sichern. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Maenner hier eindeutig besser drauf (immer ein Laechern und mindestens einen lustigen Spruch parat) sind als das weibliche Personal (grimmig, wortkarg und langsam - aber man kommt eben nicht immer um sie herum). Immerhin ist das geklaert!




Morgen werden wir ab 07:00 den halben Tag im Bus verbringen und nach Byron Bay fahren. Dann geht es ueber Brisbane nach Fraser Island - aber die safety Variante in ordentlichen Betten, reicht ja wenn wir die spannenden Tiere bei Tageslicht und in Begleitung eines Guides sehen, ne?! Und hoffentlich haben wir dann wieder Sonnenschein satt, damit wir das blaue Wasser und die weissen Straende auch geniessen koennen!



Ach ja, dieser schraege Vogel stolziert hier ueberall rum - ist doch n bissel was anderes als die gemeine Berliner Taube *grins*.

Okay, das wars dann erstmal vom suedlichsten Zipfel unserer Australientour. Bis bald!

2. August 2006

004 - Sydney - Tag 2


In der Hoffnung, dass ich nach 9 Stunden naechtlichem Schlaf plus 2,5 Stunden Nickerchen am Nachmittag - man muss sich ja irgendwie an die Betten hier gewoehnen - mehr Zeilen und Infos online kriege als gestern, hier der naechste Versuch.
Nun treiben wir uns also schon den zweiten Tag in Sydney herum. Heute frueh waren wir sogar schon gegen 06:10 (!freiwillig!) am Hafen um den Sonnenaufgang zu beobachten und die typischen Touribilder zu machen. Die werde ich dann nachreichen, sobald ich gecheckt habe, wie man hier die Kamera anschliessen kann. So farbig wie die Sonne dem Tag das Licht schenkte, konnten wir auf warme Temperaturen hoffen, aber denkste wenn man der berliner Hitze entflieht, dann eben richtig. Also ziehen wir fast alles an, was unsere Rucksaecke hergeben und bewegen uns so viel wie moeglich. Und so schlendern wir durch die Stadt, gucken hier, schauen dort. Die Hafenrundfahrt haben wir uns zusammen mit einer australischen Schulklasse gegeben, von den erklaerenden Kommentaren auf Deck haben wir also nicht so viel mitbekommen, aber immerhin wissen wir nun, dass die Kids hier auch "Flaschendrehen" spielen und sich Jungs und Maechen mit 12/13 lieber handshaken als knuddeln... Danach waren wir ordentlich durchgefroren und hungrig, also ging es ab in die naechste FoodArea: heisse Suppe. Nani hat dort gleich mal den ersten Tagebucheintrag verfasst - auf englisch! Naja, ist ja alles freiwllig, ne?! Ich hab derweil versucht, ne Route Richtung Cairns zusammenzustellen, aber sonderlich weit bin ich nicht gekommen - das alte Entscheidungsproblem...


Nach unserem Nachmittagsnickerchen im Maze, das mir immerhin ne Bettdecke bescherte weil grad die Putzkolonne durch die Flure schlich und man mit dem eigenen Schlafsack dort wohl nicht pennen darf, musste ich Nani fast an die frische Luft pruegeln. Aber nun wissen wir immerhin schon, dass unser morgiges Hostel wesentlich einladender aussieht und ne nette Rezeption hat, dass unsere Bustickets klar gehen und in 2 Tagen dann auch die Tour in den Norden starten kann. Na, wenn das keine Erfolge sind!
Vielen Dank fuer all die lieben Mails - macht weiter so. Irgendwann werde ich sicher auch die Zeit finden, zu antworten, aber erstmal muss ich so meinen Rhythmus finden. Mit Herdis war ich von Berlin aus auch erfolgreicher mit dem Telefonieren als hier in einem, wenn auch riesigen Land - sie ist momentan wohl im echten Outback unterwegs, und der wenige Funkkontakt reicht nur fuers Mailboxzutexten. Immerhin nun mit dem Vodafone-Vodafone-Paket *grins*

1. August 2006

003 - Sydney - im Wachkoma!


Eins vorneweg: Nani hat die Wette gewonnen, wir landeten tatsaechlich in Bangkok zwischen und nicht wie ich behauptet hatte in Hong Kong. Das heisst also, dass der erste Kaffee in Sydney auf meine Rechnung ging - kein Ding! Aber erstmal der Reihe nach: Nach unendlich langen Stunden im Flieger, nur etappenweisen schlafend und aus Langeweile labbriges Zeug essend, sind wir heute frueh um 06:00 Uhr Ortszeit endlich in Sydney gelandet. Wir brauchten dann zwar noch geschlagene zwei Stunden am Flughafen, um alle Kontrollen, Fragen und kritischen Blicke ueber uns ergehen zu lassen, aber das konnten wir ja endlich wieder stehend machen. Welch eine Wohltat. Unser Hotel - angeblich mitten im Herzen der Stadt - stellte sich dann eher als Absteige mit Gefaengnischarme dar. Egal, da muessen wir nun durch und ich erinnere mich, dass ich auf dem Jakobsweg auch immer froh, nur genau einmal in jeder Dusche gewesen sein zu muessen. Und diese Unannehmlichkeiten vergisst man dann ja auch ganz schnell. Auf jeden Fall haben wir nur schnell unsere Rucksaecke abgestellt - die sind uebrigens mit jeweils 10 Kilo echte Fliegengewichte - und sind rein ins Stadtgetuemmel. Die Stadt war ja quasi erst am Erwachen. Wir haben schon mal die Oper und den Hafen abgecheckt - das muss ja sein. Geldabheben war ein kleines Abenteuer. Fuer Nani, weil sie trotz ihrer goldenen Karten hier ohne Pin nicht weit kommt und fuer mich, weil ich in geistiger Umnachtung meine Karte gar nicht erst fand. Aber keine Sorge, alles wurde gut: der deutschen Bank sei Dank spuckte der Automat dank irgendwann die extrem bunten Scheine raus. Entspannung! In irgendeinem Food-Temple waren wir dann was essen. Sehr witzig, dass uns da eine Asiatin nun gerade mit "Hallo, ich bin gluecklich" (ihr O-Ton) begruessen musste. Die war ziemlich cool drauf - und dabei haben wir uns doch auch mit dem Englischen versucht. Wie auch immer, satt sind wir jedenfalls.
Ach ja, was Wichtiges noch: Gaaaanz lieben Dank fuer all die schoenen Wuensche und Geschenke. Keine Ahnung, wie man all das mal toppen koennte!!
Ich geh jetzt erstmal pennen - und denk ne Runde an Euch *schmunzel* Aber bevor man mich hier aus dem Internetladen rausschmeisst, schnell noch die Info, dass ich mein Handy schon umgestellt habe: unter der australischen Vorwahl bin ich dann mit 0404830964 dabei - falls das jemanden interessieren sollte *grins*