25. Januar 2007

042 - Christchurch - Aber nicht mehr lange!

Weil ich ja keine Ahnung habe, wann ich in den naechsten Tagen die Errungenschaften der Zivilisation nutzen werden kann, hier noch schnell ein paar Zeilen zu meinen letzten 36 Stunden in Christchurch!

Super, dass ich keine Ahnung von der Existenz des gigantischen Kometen McNaught hatte, sonst haette ich meine erste - und vor allem sternenklare - Nacht hier vielleicht anders verbracht als schlafend. So musste ich mich Mittwochnacht auf Wunsch eines einzelnen Herren (DAM) in den Strassen von Christchurch rumtreiben. Aber weil der Himmel sicherheitshalber nix preisgeben wollte, blieb mir nichts anderes uebrig als die allgemeine Strassenlage zu dokumentieren:






Egal! Mehr oder weniger ausgeschlafen hab ich den gestrigen Tag dann laufend verbracht: von Riccarton, ueber ein paar ausfuehrliche Runden im Hagley Park mit seinem Botanischen Garten






und die Art Gallery, ueber den Cathedral Square und so weiter... mit mir waren mal mehr mal weniger Menschen unterwegs. In der Stadt geht grad das World Buskers Festival ab, das heisst an fast jeder Ecke und auf allen Plaetzen stehen lustige Leute und zeigen was es bedeuten kann, sein Geld auf der Strasse verdienen zu muessen - das hier ist zum Beispiel Pandora Pink (the Rock n’ Roll princess of bubblegum) aus England, eine der wenigen Frauen dieser Zunft:

Am fruehen Abend war ich dann eigentlich zu nix mehr zu gebrauchen - keine Ahnung, welchen Anteil Jetlag oder der ploetzliche Sommer oder die allgemeine Ozonlage haben, ich haette mich jedenfalls direkt ins Bett knallen koennen. Aber denkste, Julia hatte nach ihrer Schicht ganz andere Plaene und so hab ich nun auch das neuseelaendische Kneipenhopping antesten koennen. Okay, es war ja erst Donnerstagabend und da darf man vielleicht nicht zu viel erwarten, aber spaetestens wenn die Barleute an den Tisch kommen und was von "Last 20 Minutes" quatschen ist klar, dass man die Location wechseln muss. Und so zogen Julia, ihr neuseelaendischer Freund Michael, ihr berliner Freund Volker und ich von A nach B. Und einmal mehr musste ich feststellen, dass die Welt wirklich verdammt klein ist. Oder wie kann es sein, dass eben dieser mir bis vor ein paar Stunden voellig unbekannte Volker nun gerade mit dem Joerg T. - einem Kollegen von mir, mit dem ich mich hier eigentlich auf einen Kaffee treffen wollte - in einem Haus wohnt, das auch noch nur einen Steinwurf von meinem Hostel entfernt ist... Haeh?!

Na wie auch immer, so bin ich wenigstens trotz Schlafmangel und Promille sicher nach Hause gekommen! Und gleich geht es los nach Dunedin. Ganze 6 Stunden Busfahrt die Ostkueste entlang - der erste Vorgeschmack auf das was noch kommen wird, hofffe ich! Und dann gibbet wohl ein ganz grosses Wiedersehen. Und wenn ich ganz viel Glueck hab, kocht der Max auch noch was Leckeres!

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