

Erst ein kurzer Halt in Hamilton (hier konnte Max in wirklich letzter Minute seine IRD beantragen - man hielt uns schon fuer die Putzkolonne) und dann ging es schnell weiter bis nach Rotorua. Hier war ich ja schon vor "ner halben Ewigkeit" mit Dani und Rene gewesen, aber Max und Herdis sollten unbedingt auch das Schwefelwunder erleben:


Okay, das Gruppenbild haette schon schoener sein koennen, aber bei all dem Dampf war einfach nicht mehr drin - so isses eben n Suchbild!

Von Rotorua aus haben wir dann mal einen kleinen Schlenker nach Whakatane gemacht. Der laesst sich nicht wirklich begruenden, machte fuer uns aber durchaus aber Sinn. Und immerhin konnte Max dort seinen Jochen mit einer Sonnenblume versehen - das macht das Kolonnefahren doch noch schoener!

Von Whakatane aus haben wir dann wohl oder uebel mal in einem Rutsch 300 Kilometer geschrubbt und sind bis an die andere Kueste gefahren - die meiste Zeit sogar im schoensten Sonnenschein.

Mokau hatte zwar nicht viel mehr zu bieten als schwaren Strand und einen muffeligen Campbesitzer mit Kontrollzwang (uebrigens die erste schlechte Erfahrung), aber irgendwann und irgendwo muss mal eben auch mal rasten.

Von da aus ging es dann zum Mount Taranaki. Naja, was soll man sagen, immer - aber wirklich ausnahmslos immer - wenn wir vor hatten, einen Berg zu besteigen oder wenigstens eine etwas laengere Wanderung zu machen, dann musste es schneien. Und so war es dann auch diesmal. Wir waren schon auf dem besten Wege zur Berginfo als uns immer mehr verschneite Autos entgegen kamen... und so blieb uns mal wieder nicht mehr als der Versuch. Also haben wir ne flotte Wende hingelegt udn uns ausnahmsweise mal ein kleines Haus gegoennt. Mitten im Nirgendwo gab es da dieses schnuckelige Haus direkt am Fusse des Taranaki. Mit bester Sicht also - wenn sich die dicken Wolken fuer einen ganz kurzen Augenblick ne Runde verdrueckten.

Mit alternativer Energiegewinnung, mit allem was sich ein Spielerherz wuenschen kann und mit jeder Menge Tiere. Da gabs den grossen dicken Hund (der sich bei uns sauwohlfuehlte) und kleinen frechen Hund (der sich wohl noch wohler fuehlte und meinte, sich bei uns mit nem kleinen Kuecken bedanken zu muessen - und da waren's nur noch 3) und das Lamm (das mal ne folgenreiche Runde im Wohnzimmer drehte).







Herrrlich! So haben wir einfach mal drei faule Tage verbracht. Danach gings weiter bis nach Levin, immerhin auf halber Strecke nach Wellington. Und immer in unserem Windschatten: der Regen, der Wind und ab und zu mal ein Regenbogen!

Auf dem Weg haben wir noch versucht, ein paar Erinnerung an Szenen von LoR wach zu ruetteln, aber so wirklich haben mich weder der Drehort von Isengard Gardens noch Rivendell ueberzeugt - vielleicht fehlte ganz einfach Frodo mitten im satten Gruen.


Seit gestern sind wir nun mehr oder weniger in Wellington und warten darauf, dass uns die Faehre am Donnerstag - wahrscheinlich bei schoenstem Wellengang - auf die Suedinsel befoerdert. Die letzte Nacht haben wir noch mehr oder weniger wildcampend verbracht - und dank unserem Koch Max gabs auch trotz Wind und Wetter n leckeres Essen...
und wie immer ein gemeinschaftliches Zaehnerubbeln...
nun stehen wir etwas zivilisierter mitten in der Stadt auf nem Hostelparkplatz. Die Stadt selbst ist wohl schon ganz schnuckelig, aber bei dem Dauerregen, der sich hier fieserweise eher anfuehlt als wuerde man wie ein empfindliches Pflaenzchen permanent mit Wasser besprueht, kann man das vielleicht noch nicht abschliessend beurteilen.
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