5. November 2006

032 - Nocturnal Park - Kerikeri - Waipu Caves - Waipu Cove - Auckland

Von Kaitaia ging es mal wieder ein schoenes Stueck ueber Schotterpisten. Auf unserer Landkarte hatten wir einen in keinem Reisefuehrer erwaehnten Nocturnal Park entdeckt und so glaubten wir einen Geheimtipp entdeckt zu haben und waren guter Dinge endlich all die Viecher in "freier Wildbahn" zu entdecken, die uns bisher nicht begegnet sind. Naja, letztlich war das dann aber einer der wenigen (!) Flopps, die wir in Neuseeland erleben mussten: Der Park war mit einem kleinern Rundweg alles andere als spannend, der einzige Kiwi in seinem dunklen Loch schien alles andere als gluecklich und selbst die Gluehwuermchen in der extra erbauten (welche eine Verarschung in diesem Land) Hoehle wirkten wie in die Wand geklebt...

Naja, was soll's, man kann ja nicht immer Glueck haben. Also ab in die Autos und auf nach Kerikeri. Eigentlich ist das der Ort in den alle stroemen, um ne Runde zu arbeiten. Aber Dani und Rene haben sich das zum Glueck noch das ein oder andere Mal durch den Kopf gehen lassen und so bleibt die 5er Truppe doch noch ne Weile komplett. Jippieh!



Von Kerikeri aus ging es am naechsten Tag zu einer Bucht, deren komplizierten Namen ich laengst wieder vergessen habe. Dort gab es auf einem kleinem Huegel ein recht eindrucksvolles Denkmal, das an ein abgeschossene Greenpeaceboot erinnern sollte:




Auf dem Weg zurueck hat uns dann der Regen ueberrascht - wir waren innerhalb von Sekunden komplett durchnaesst. Trotzdem haben wir uns noch die Rainbow-Wasserfaelle angesehen, aber die waren lange nicht so farbenfroh wie der Namen vermuten lassen wuerde.

Nochmal zum Thema Hoehlen: Neuseeland muss sich wirklich nicht die Muehe machen, fuer Touristen neue zu bauen. Die besten Hoehlen liegen irgendwo im Nirgendwo und sind fuer "umme" zu entdecken, dreckige Klamotten werden auch garantiert.



Und so haben wir uns mit den Waipu-Caves in unser naechstes Hoehlen-Abenteuer gestuerzt. Das Gruppenbild taeuscht ein klein wenig, hier hatten wir grad mal einen Bruchteil der Hoehle gesehen, entsprechend sauber und entspannt sehen wir auch noch aus:

Denn waehrend die Abbey Caves bei Whangarei nur nass waren, waren diese hier auch noch voller Lehm. Das erste Schlittern und Fastfallen, das erste Greifen nach Etwas, das Halt verspricht und das zwingend folgende, spontane "Haende-an-der-Hose-Abwischen" waren noch ein bissel gewoehnungsbeduerftig, aber danach war eh alles egal und es machte einfach nur noch Spass:





Wir haben uns in Minischritten durch die Hoehle gekaempft, sind wieder durch Wasser und Matsch gestapft und irgendwann mussten wir sogar durch kleine Tunnel kriechen:





Wir sahen danach aus, wie man wohl aussehen muss, wenn man in so eine Hoehle kriecht - aber zum Glueck gibt es ja Waschmachinen (mit kaltem Wasser) und Duschen (warm!).



Ach ja, und eine Menge Gluehwuermchen gab es auch, aber die kann man leuchtend leider schlecht auf Fotos bannen.



In der Waipu Cove hatten wir wieder (wie eigentlich immer) einen super schoenen Campingplatz. Diesmal erinnerte alles an die Ostsee, d.h. Duenen, Wellen, Moeven.




Vom Meer trennte uns nur ein kleiner Fluss, der heute frueh sogar so viel Wasser fuehrte, dass wir noch vor dem Fruehstueck eine kleine Bootstour gemacht haben. Naja, zu viert in nem Mini-Boetchen dreht man sich eher im Kreis, als dass man wirklich Strecke macht, aber das ist ja egal.





Heute sind wir dann mal im Sauseschritt nach Auckland geduest. Die City Garden Lodge ist einmal mehr unser Zuhause. Mal sehen, was der Abend so bringt - ruhig war es ja nie... Und wenn uns wieder der Owner telefonisch zur Ruhe bitten sollte, dann gucken wir uns eben ne Runde den Mond an:




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